Neuroendokrine Tumore
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Entstehung (Epidemiologie)
Neuroendokrine Tumore (NET) des gastroenteropankreatischen (GEP) Systems sind mit 0,5-1 Neuerkrankungen pro 100 000 Einwohner und Jahr selten.
Fast die Hälfte aller Tumoren ist non-funktionell (symptomlos).
Fast die Hälfte aller Tumoren ist non-funktionell (symptomlos).
Vorderdarm
Tumore des Vorderdarms (vor allem Bauchspeicheldrüse, Magen und Zwölffingerdarm) verursachen nur in der Hälfte aller Fälle Symptome, z.B. Unterzuckerungen bei überschießender Insulinproduktion, häufige Magen- und vor allem Dünndarmgeschwüre (Zollinger-Ellison-Syndrom) bei vermehrter Gastrinproduktion und starke Durchfälle beim VIPom.
Mitteldarm
Tumore des Mitteldarms (Jejunum, Ileum und Coecum) sind selten funktionell. Eine übermäßige Freisetzung (Hypersekretion) von v.a. Botenstoffen des Nervensystems (Neurotransmitter, z.B. Serotonin) führt zum Karzinoid Syndrom. Bei Vorliegen eines Karzinoid Syndroms ist der Tumor in der Regel metastasiert.
Hinterdarm
Hinterdarmtumore sind immer non-funktionell.
Die Häufigkeitsverteilung der Mitteldarmtumore ("midgut") nimmt vom Zwölffingerdarm zu Enddarm hin deutlich zu. 50% der NET finden sich im Blinddarm, gefolgt von 15% im letzten Teilstück des Dünndarmes (Ileum)und nur 4% im oberen Zwölffingerdarm. Im Enddarm (Hinterdarm) sind 25% der NET anzufinden.