Begriffserklärungen
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Neuroendokrine Tumore
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Die Bezeichnung "neuroendokriner Tumor" ergibt sich aus den Eigenschaften der Tumorzellen, die Ähnlichkeiten mit Nervenzellen (Neuronen) einerseits und hormonproduzierenden (endokrinen) Zellen andererseits besitzen. In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene Namen für diese Art von Tumoren verwendet. So wurde ein neuroendokriner Tumor auch als APUDom, oder Carcinoid bezeichnet. Man spricht heute (nach der Klassifikation der Welt-Gesundheitsorganistatioin) allgemein von endokrinen Tumoren.
Ein Teil der Tumore ist in der Lage Hormone oder Neurotransmitter zu bilden und auszuschütten. Das Krankheitsbild ist dann durch die Wirkung des ausgeschütteten Hormons gekennzeichnet. Abhängig von der jeweiligen Hormonproduktion werden diese Tumoren als Insulinome, Gastrinome usw. bezeichnet. In diesem Fall spricht man von Funktionellen neuroendokrinen Tumoren. Werden keine Hormone ausgeschüttet so spricht man von Nicht-funktionellen Tumoren.
Ein Teil der Tumore ist in der Lage Hormone oder Neurotransmitter zu bilden
und auszuschüttender. Das Krankheitsbild ist dann durch die Wirkung des
ausgeschütteten Hormons gekennzeichnet. Abhängig von der jeweiligen
Hormonproduktion werden diese Tumoren als Insulinome, Gastrinome usw.
bezeichnet. In diesem Fall spricht man von Funktionellen neuroendokrinen
Tumoren.
Werden keine Hormone ausgeschüttet so spricht man von Nicht-funktionellen Tumoren.
Werden keine Hormone ausgeschüttet so spricht man von Nicht-funktionellen Tumoren.
Ein weiteres wichtiges Charakteristikum des Tumors ist das
Wachstumsverhalten. Langsam wachsende, nicht invasive Tumore werden als hoch
differenzierte neuroendokrine Tumore bezeichnet und sind in der Regel gutartig.
Zeigen diese Tumore invasives Wachstum so werden sie als hoch differenziertes
neuroendokrines Karzinom bezeichnet. Bei schnellem Wachstum sind diese Tumore
als niedrig differenzierte neuroendokrine Karzinome klassifiziert.

